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MEDIS SAPV - Palliativnetz Südbrandenburg

Das MEDIS Palliativnetz Südbrandenburg erhielt seine Zulassung zum 01.01.2015 für die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV).

Das MEDIS Palliativnetz Südbrandenburg wird im Rahmen eines Vertrages gemäß § 132d Abs. 1 SGB V über die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) gemäß § 37b SGB V die vollständige spezialisierte palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung der Patienten in der Region übernehmen. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) soll die Lebensqualität und Selbstbestimmung unheilbar kranker Menschen mit nur noch geringer Lebenserwartung von Tagen, Wochen oder Monaten erhalten, fördern bzw. verbessern und ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung ermöglichen. Im Vordergrund steht anstelle eines kurativen Ansatzes die medizinisch-pflegerische Zielsetzung, Symptome und Leiden einzelfallbezogen und dem Wunsch des Patienten entsprechend zu lindern. Die individuellen Bedürfnisse dieser Menschen sowie die Belange der vertrauten Personen stehen im Mittelpunkt der Versorgung.

In das Konzept sollen die gewachsenen Strukturen, die derzeit punktuell durch engagierte Ärzte und Pflegekräfte abgebildet sind, eingebunden und unterstützt werden. Das Palliativnetz Südbrandenburg wird mit den derzeit vorhandenen Leistungserbringern in der allgemeinen Hospiz- und Palliativversorgung kooperieren und diese durch ein spezialisiertes Leistungsangebot ergänzen. Dabei wird die spezielle Versorgung der betroffenen Patienten durch die behandelnden Palliativärzte, Palliativpflegekräfte und Kooperationspartner individuell unterstützt.

Durch das MEDIS Palliativnetz Südbrandenburg werden die bisher bestehenden Versorgungsdefizite durch eine besonders nachhaltige Betreuung und zusätzlich mögliche Kriseninterventionen bei Patienten, die unter einem komplexen Symptomgeschehen leiden, ausgeglichen.

  • Als komplexes Symptomgeschehen gilt, wenn mindestens eines der folgenden Beschwerdebilder „ausgeprägt“ vorliegt:
  • Schmerz
  • neurologische/psychiatrische/psychische Störungen
  • respiratorische, kardiale Symptome
  • gastroenterologische Symptome
  • urogenitale Symptome
  • ulzerierende/exulzerierende Wunden oder Tumore
  • sonstiges näher bezeichnendes Symptomgeschehen

SAPV im MEDIS Palliativnetz Südbrandenburg umfasst je nach Bedarf alle erforderlichen Leistungen der ambulanten Krankenbehandlung, die erforderliche Koordination von Teilleistungen sowie die Beratung, Anleitung und Begleitung der beteiligten Leistungserbringer, der Patienten und ihrer Angehörigen.
Sie dient der Vermeidung von Krankenhausaufenthalten.

Zugang zu den Leistungen des MEDIS Palliativnetzes Südbrandenburg haben betroffene Personen nach § 37b SGB V sowohl in der Häuslichkeit als auch in Alten- und Pflegeheimen nach § 72 Abs. 1 SGB XI sowie in Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen.

Aufgabe des MEDIS Palliativnetz Südbrandenburg:

  • Aufbau, Koordinierung und Stabilisierung eines Netzwerks der spezialisierten Palliativ- und Hospizversorgung medizinischer, pflegerischer, psychosozialer und spiritueller Anforderungen
  • Beratungsgespräche zwischen dem MEDIS Palliativnetz Südbrandenburg und den Leistungserbringern in der Primärversorgung zum Einsatz palliativmedizinischer und palliativpflegerischer Maßnahmen
  • Spezialisierte palliativmedizinische und -pflegerische Versorgung (inkl. Koordination) unter Einbeziehung weiterer Berufsgruppen des multiprofessionellen Teams zur Vermeidung von Krankenhauseinweisungen
  • Erstellung von individuellen Lösungswegen zum Umgang mit möglichen Problemsituationen
  • Ruf-, Notfall- und Krisenintervention rund um die Uhr für die durch das MEDIS Palliativnetz Südbrandenburg betreuten Patienten
  • Psychosoziale Unterstützung im Umgang mit der schweren Erkrankung, Sterben und Tod insbesondere durch die Einbindung von Seelsorgern, Trauerbegleitern, Psychologen, ambulanten Hospizdienst
  • Vorhaltung akut notwendiger Arznei- (inkl. BTM) und Hilfsmittel durch das MEDIS Palliativnetz Südbrandenburg
  • Kooperation mit Apotheken und Sanitätshäusern zur Sicherstellung der Notfallversorgung mit Heil- und Hilfsmitteln
  • Behandlung komplexer und unter den bisherigen Therapiemaßnahmen   refraktärer Symptome
  • Überwachung einer symptomlindernden Behandlung
  • aufwändige Wundversorgung (z.B. exulzerierende Tumore)
  • Überwachung von apparativen medizinischen Behandlungsmaßnahmen (z.B. Medikamentenpumpe)
  • Notfallplanung einschließlich der Erstellung der Bedarfsmedikation                                                                
  • additiv unterstützende Teilversorgung                      
  • vollständige Versorgung
  • umfassende Unterstützung von Angehörigen durch Information und Anleitung in Pflege und palliativen Maßnahmen
  • Dokumentation und Qualitätsmanagement (z.B. Organisieren von Fallkonferenzen und Qualitätszirkeln)
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Verordnung von SAPV durch Ärzte des MEDIS Palliativnetzes Südbrandenburg im Notfall
  • Beantragung der SAPV bei der Krankenkasse durch Einreichen der ärztlichen Verordnung
  • Nachweis und Abrechnung der erbrachten Leistungen mit den Krankenkassen und den Kooperationspartnern

Palliativnetz Südbrandenburg - Eine würdevolle Begleitung in der letzten Phase des Lebens

Unsere Palliativkoordinatoren

Nicole Gruhne - Palliativkoordinatorin

Nicole Gruhne

Palliativkoordinatorin

Telefon: 01511 7008474

Thomas Schroeder - Palliativkoordinator

Thomas Schroeder

Palliativkoordinator

Telefon: 01511 7008486

Ihr Kontakt zum Team der MEDIS SAPV - Palliativnetz Südbrandenburg

MEDIS SAPV
Ackerstraße 20
04910 Elsterwerda

Telefon: 03533 488 98 46
Telefax: 03533 488 98 49
E-Mail: sapv@medis-netz.de

Sprechzeiten:
Besuche nach Vereinbarung

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Unser Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Region.
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Bei MEDIS sind Sie als Netzarzt oder als Kooperationspartner willkommen. Als Ärztin oder Arzt in der Praxis sind Sie willkommen als Partner, Praxisnachfolger oder Angestellter.
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Aktuelle Beiträge

  • Eine Delegation des japanischen Gesundheitsministeriums unter Leitung von Prof. Takeshi Tsuchida, dessen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Sozialversicherungssysteme liegt, hat am 09.03.2017 das MEDIS Ärztenetz medizinischer Versorgung Südbrandenburg in Elsterwerda besucht. Ziel der Delegation ist es, im Auftrag des japanischen Gesundheitsministeriums adaptierbare Lösungen für regionale Versorgungskonzepte in strukturschwachen Regionen zu identifizieren und zu analysieren.

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  • Die Gäste hätten sich in diesem Sommer kaum einen heißeren Tag für ihr Sommerfest in der Berliner Str. 48 aussuchen können. Gut, dass unser Park am Haus von hohen Bäumen umgeben ist. Hier hatten fleißige Helfer Biertischgarnituren und Pavillions aufgestellt, welche liebevoll dekoriert wurden.

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  • MEDIS hat erfolgreich am 38. Elsterlauf in Bad Liebenwerda teilgenommen. Am 29.05.2016 war es wieder soweit, der 38. Elsterlauf fand im Rahmen des Brunnenfestes in Bad Liebenwerda statt. Und auch in diesem Jahr war MEDIS wieder mit dabei und konnte in allen Disziplinen glänzen.

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  • Endlich! Gemeinsam haben wir es geschafft. Die Anstrengungen der letzten Wochen haben sich gelohnt und die neue Augenarztpraxis im Gewerbe- und Gründerzentrum in Elsterwerda ist eröffnet. Gemeinsam mit der Stadt Elsterwerda und der Gesundheitszentrum Niederlausitz GmbH war es MEDIS möglich die strukturellen Grundlagen für die neue Augenarztpraxis zu legen.

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